november

Etwas ging und
etwas kam - der Schnitter lud zum Umtrunk ein
In frostiger Taverne saß ein Mönch, von seinem Gott verlassen
Schnee, vermengt mich Knochenmehl, fiel auf die Sand

töchter_des_mondes


der_regen

Es wogt in grauen Fluten
Der aufgewühlte Fluß durchs Land
Spiegelt nichts als das Chaos eines Himmels
Der in dunklen Stumrwolken verschwand
Nebelfetzen bergen Fratze

eine_teichoskopie

Unter nachtblauer Himmelskuppel
Auf höchstem Gipfel
Liegen Täler mir zu Füßen
Liegen bar vor meinen Augen
Und was euch verborgen bleibt, offenbart sich meinem wachen B

gemälde_derer,_die_schieden


begräbnisvermählung


in_erinnerung_an_herbststürme


tage,_die_welkten


solange_euer_fleisch_noch_warm_ist

In die Umarmung der Nacht; der Kuß der schwarzen Muse
Die Nacht zerreißt mit zarten Händen mir die Brust
Hält mir mein warmes Herz vor Augen, heißes Blut auf meinen Lippen


n. d.

Und als wir schließlich in der gottverreckten Finsternis der Berge angelangt
waren, da hielten wir inne und blickten zurück auf die Täler Lethes, um noch
einmal das zu schauen, was

im_bizarren_theater

Ein Wind fährt durch den Hain schlank gewachs'ner junger Bäume
Kommend von dem Friedhof hinter dem brachliegenden Feld
Wispert, was die Gräber ihm von bittersüßen Tod erzählten<

hexer_(verflucht)


fick_die_muse

Wo faule Samen übler Dichter Hippokrenes Quell besudeln
Wachsen nur noch Dornenbäume, plärren nur noch Totgeburten
Was ihr schafft ist leer und sinnlos; totgebor'nes, kaltes Fleisc

unglücklich,_wer_die_wahrheit_erkannt


vorbei

Wo im Wald an starken Bäumen Schaukeln schwangen, Kinder lachten
Baumeln Zeugen der Verzweiflung, rauhe Stricke, kalte Leichen
Wo ich manches mal im Park das Leben liebte, trieben

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